Hyperhidrosebehandlung

– Hilfe gegen übermäßiges Schwitzen  

 

Für die meisten ist folgende Situation völlig normal: Nach dem Sport wird das nasse Hemd gewaschen, der Körper geduscht und man fühlt sich wieder rundherum sauber und wohl. Was aber, wenn das Hemd gleich wieder nass ist und das ganz ohne körperliche Anstrengung? Wenn dunkle Flecken oder Geruchsbildung auch kurz nach dem Duschen wieder entstehen und oft sogar eine soziale Ausgrenzung zur Folge haben?

Extremfälle wie dieser weisen auf Hyperhidrose hin, einer Überfunktion der Schweißdrüsen, die mit dem normalen Stoffwechselvorgang des Schwitzens nichts mehr zu tun hat. Das Krankheitsbild zeigt sich recht individuell. Es kann sich auf einzelne Körperregionen wie z. B. die Handflächen oder Achselhöhlen beschränken, aber auch auf weitere Bereiche ausdehnen. Aufregung und Nervosität als auch erhöhte Außentemperaturen können Auslöser sein. Fakt ist in jedem Fall: die Betroffenen sind  in Ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt. Beruflich und sozial treten häufig Probleme auf und die Seele leidet.  

 

Das muss nicht sein. Wir können Ihnen helfen!

Man unterscheidet 4 Formen der Hyperhidrose:

Palmare Hyperhidrose:übermäßiges Schwitzen der Handflächen
Plantare Hyperhidrose: stark ausgeprägter Fußschweiß, oft auch verbunden mit Geruchsbildung
Axilläre Hyperhidrose:verstärktes Schwitzen im Bereich der Achselhöhlen, mit Bildung großer feuchter Flecken in der Kleidung
Generalisierte Hyperhidrose: unkontrollliertes Schwitzen an den verschiedensten Stellen des Körpers

 

Behandlungsmöglichkeiten in unserer Praxis:  

Medikamentöse Therapie

Je nach Form und Ausmaß der Hyperhidrose eignet sich eine Therapie mit bestimmten Medikamenten. In der Regel werden zunächst lokal wirkende Präparate auf Basis von Aluminiumsalzen verwendet, die in Form von Cremes oder Deorollern aufgetragen werden. Die Aluminiumsalze bewirken einen Verschluss der Schweißdrüsen. Die Wirkung setzt einige Wochen nach Beginn der regelmäßigen Behandlung ein. In schwierigeren Fällen (gerade bei der generalisierten Hyperhidrose) kann eine Medikamentengabe hilfreich sein, die bei der Übertragung des Botenstoffes im Nervensystem ansetzt, der am Schwitzvorgang beteiligt ist.  

Leitungswasser-Iontophorese

Diese Therapie eignet sich vor allem zur Behandlung des vermehrten Schwitzens an Händen und Füßen. Durch ein Leitungswasserbad werden schwache Stromimpulse geleitet, die eine verminderte Schweißproduktion bewirken.

Die Leitungswasser-Iontophorese ist eine Langzeittherapie, die Sie nach einer Anfangstherapie in der Praxis zuhause weiterführen können.

Botulinumtoxin

Botulinumtoxin ist ein natürlicher Eiweißstoff, der von Bakterien hergestellt wird. Die nützliche Eigenschaft dieses Stoffes ist, dass er Nervenimpulse blockiert und so unerwünschte Reaktionen „ruhigstellen“ kann. Auf diese Weise verhindert er, nach der Injektion an der betroffenen Stelle, dass die zu den Schweißdrüsen geleiteten Nervenimpulse dort ankommen und den Schwitzvorgang auslösen.
Andere Nervenfunktionen wie z. B. Fühlen, Tasten oder Temperaturempfinden sind dadurch nicht beeinflusst.

Bei der Behandlung mit Botulinumtoxin werden je nach Lokalisation und Stärke des Schwitzens an den zu behandelnden Stellen etwa 10-15 kleine Injektionen verabreicht. Dieses muss nur einmalig durchgeführt werden, die Wirkung tritt nach einigen Tagen ein und hält etwa 9-12 Monate an.


Für ein persönliches, ärztliches Beratungsgespräch vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Termin.

Wir sind gerne für Sie da!

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Privatpraxis für Dermatologie

Dr. med. Anja Siegel

Am Hochkamp 2

23611 Bad Schwartau

Tel.: 0451 29019991

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